Die OSTHAVEN-These

Aus Sicht von OSTHAVEN werden die aktuellen Debatten um girocard, wero und digitalen Euro zwar sehr intensiv, aber an den falschen Stellen geführt. Zu oft wird nach einem klaren Sieger gesucht, wo es in Wahrheit um Rollen, Übergänge und Systemlogik geht. Wer den Zahlungsverkehr der Zukunft als „Entweder-oder“ denkt, vereinfacht ein hochkomplexes Gefüge und riskiert strategische Fehlentscheidungen.

Der Zahlungsverkehr der nächsten fünf bis zehn Jahre wird kein radikaler Umbruch sein, sondern eine kontrollierte Neusortierung. Unterschiedliche Systeme werden nebeneinander bestehen, weil sie unterschiedliche Probleme lösen. Die eigentliche Herausforderung liegt nicht in der Wahl eines Systems, sondern in der intelligenten Koordination zwischen ihnen.

Der digitale Euro ist der Ordnungsrahmen, nicht der Marktkonkurrent

Der digitale Euro wird häufig wie eine weitere Zahlart diskutiert. Das ist der erste grundlegende Denkfehler. Der digitale Euro ist kein Produkt, das Nutzer überzeugen oder Händler gewinnen muss. Er ist digitales Zentralbankgeld, gesetzliches Zahlungsmittel und politisch gewollte Infrastruktur.

Gleichzeitig wäre es verkürzt, den digitalen Euro ausschließlich als abstrakte Hintergrundinfrastruktur zu verstehen. Als digitales Zentralbankgeld ist er nicht nur Ordnungsrahmen, sondern perspektivisch auch ein konkretes Zahlungsmittel. Vollständig umgesetzt, wird er für Endnutzer eine digitale Entsprechung von Bargeld sein und damit unmittelbar im Alltag sichtbar. Seine primäre Rolle ist ordnungspolitisch; seine Zahlungsfunktion ist eine abgeleitete, nicht die treibende Dimension. Genau diese Doppelrolle macht ihn konzeptionell anspruchsvoller als klassische Zahlverfahren.

Seine Funktion ist systemisch, nicht kommerziell. Er soll sicherstellen, dass Zahlungsverkehr auch in einer vollständig digitalen Welt ein öffentliches, neutrales Fundament behält. Er ist bewusst nicht differenzierend, bewusst nicht emotional und bewusst nicht innovationsgetrieben. Genau darin liegt seine Stärke. Der digitale Euro ist vergleichbar mit Bargeld oder SEPA. Man bemerkt ihn im Alltag kaum, aber ohne ihn wird das System anfällig.

Wer erwartet, dass der digitale Euro andere Verfahren verdrängt oder den Markt dominiert, missversteht seine Rolle. Er ordnet, er stabilisiert, er schafft Vertrauen. Wettbewerb ist nicht seine Aufgabe. Es ist eine Modernisierung des Fundaments des Zahlungsverkehrs, ohne das Haus umzubauen.

Wero ist das überfällige Alltagsprodukt, aber kein einfacher Ersatz

Wero adressiert ein anderes Problem als klassische kartengebundene Verfahren. Es geht nicht um nationale Resilienz oder Fallback-Fähigkeit, sondern um Alltagstauglichkeit in einer zunehmend digitalen und kanalübergreifenden Zahlungswelt. Wero ist konsequent kontobasiert gedacht und baut funktional auf Instant Payments auf. Damit ist es von Beginn an Omnichannel-fähig und sowohl im stationären Handel als auch im E-Commerce sowie im Peer-to-Peer-Kontext einsetzbar.

Im deutschen stationären Handel, im E-Commerce und im P2P-Umfeld ist wero, einmal fertig gebaut, funktional das, was die girocard über viele Jahre sein wollte, aber strukturell nie werden konnte. Während die girocard historisch stark auf den physischen POS fokussiert ist und E-Commerce nur mit erheblichem Zusatzaufwand abbilden kann, ist wero von Anfang an kanalneutral konzipiert. Genau darin liegt seine strategische Relevanz für Banken, Händler und Zahlungsdienstleister.

In der funktionalen Dimension könnte wero der girocard überlegen sein. Wenn wero flächendeckend am POS akzeptiert wird und preislich in die Nähe der girocard kommt, verliert die girocard im Tagesgeschäft einen großen Teil ihrer funktionalen Rechtfertigung. Insofern ist wero der logische Herausforderer der girocard im Alltag.

Man kann zu Recht sagen, dass wero kein Produkt ist, auf das Konsumenten gewartet haben. Gleichzeitig ist es genau die Antwort, die Europa im Zahlungsverkehr lange gefehlt hat. Genau diese Spannung taucht in vielen aktuellen Diskussionen immer wieder auf, nicht zuletzt vor dem Hintergrund der geopolitischen Lage.

Dabei konkurriert wero weniger mit allen bestehenden Zahlverfahren zugleich als mit spezifischen Funktionalitäten. Kreditkarten bleiben dort relevant, wo Kredit oder internationale Akzeptanz gefragt sind. Debitkarten und girocard erfüllen andere Rollen im Alltag. Wero adressiert vor allem einfache, unmittelbare Konto-zu-Konto-Zahlungen. Im Alltag zeigt sich schnell, dass nicht jede Zahlungssituation sinnvoll über ein einziges Verfahren abgebildet werden kann.

Betrachtet man die Systeme genauer, zeigt sich zudem, dass viele Unterschiede weniger grundlegend sind, als sie in der öffentlichen Debatte erscheinen. Die girocard ist historisch eng an SEPA-Lastschriftlogiken angelehnt, während wero funktional auf SEPA Credit Transfers in Echtzeit aufsetzt. Beide Verfahren bauen auf derselben europäischen Zahlungsinfrastruktur auf, unterscheiden sich jedoch in ihrer Risikologik und im Transaktionstyp. Dieser Blick auf den gemeinsamen Layer verdeutlicht, dass es weniger um Ablösung als um unterschiedliche Ausprägungen auf derselben Basis geht.

Vor diesem Hintergrund darf auch die Preislogik kritisch hinterfragt werden. Wero basiert technisch auf Instant Payments und damit auf finalen Credit Transfers mit sehr geringer Risikokomponente. Dass für eine solche Transaktion ein ad-valorem-Preis erhoben wird, ist nicht selbstverständlich und bedarf einer klaren Begründung (z.B. durch die entsprechenden Mehrwerte bzw. Services). Die langfristige Akzeptanz im Handel wird auch davon abhängen, wie überzeugend diese Preislogik erklärt und in ein konsistentes Gesamtmodell eingebettet wird.

Der politische Diskurs betrachtet wero teilweise als Konkurrenz zum digitalen Euro, doch viele Beobachter sehen beide Initiativen als komplementär. Private Innovationen können den staatlichen Ansatz bereichern und umgekehrt. Wero ist damit kein Gegenentwurf zur geldpolitischen Ordnung, sondern ein marktnahes Alltagsprodukt, das auf bestehenden und zukünftigen europäischen Infrastrukturen aufsetzt.

Gleichzeitig bleibt der Auf- und Ausbau von wero ein mehrjähriger Prozess. Akzeptanz, Preisgestaltung und Integration in bestehende Händler- und Bankensysteme werden darüber entscheiden, wie schnell und wie weit sich wero im Alltag tatsächlich durchsetzt. Das ist anspruchsvoll und keineswegs eine sich selbst erfüllende Prophezeiung, unabhängig davon, wie selbstbewusst dies kommunikativ begleitet wird.

Die girocard ist mehr als ein Zahlverfahren und genau deshalb so beharrlich

Die Debatte um die girocard leidet häufig unter einer verkürzten Perspektive. Sie wird daran gemessen, ob sie innovativ genug ist, um mit modernen Wallet- oder Account-to-Account-Lösungen zu konkurrieren. Das greift zu kurz. Die girocard ist kein Innovationsprodukt, sondern ein über Jahrzehnte gewachsenes Infrastruktursystem, das bewusst auf Stabilität, nationale Kontrolle und Kosteneffizienz ausgelegt ist.

Für viele Netzbetreiber ist die girocard bis heute wirtschaftlich relevant, weil sie nicht nur Kartenzahlungen ermöglicht, sondern ein gesamtes Ökosystem stützt. Dazu gehören insbesondere proprietäre, netzbasierte Lastschrift- und Debitlogiken, die im Handel tief verankert sind und attraktive Kostenstrukturen ermöglichen. Diese Ökonomie erklärt einen wesentlichen Teil der Beharrungskraft der girocard jenseits reiner Konsumentenpräferenzen.

Hinzu kommt, dass mit der SEPA-Lastschrift bereits heute ein kontobasiertes Account-to-Account-Verfahren existiert, das im Handel weit verbreitet, hoch effizient und extrem kostengünstig ist. Auch wenn es funktional nicht mit modernen Wallet-Erlebnissen konkurriert, prägt es die ökonomische Realität des Zahlungsverkehrs in Deutschland bis heute stark. Sie erklärt, warum Preisargumente allein nicht automatisch zu einem vollständigen Systemwechsel führen und warum bestehende SEPA-basierte Verfahren weiterhin relevant bleiben.

Diese Verfahren lassen sich in einem System wie wero nicht einfach abbilden. Wero ist standardisiert, kontobasiert und paneuropäisch gedacht. Proprietäre nationale Netzlogiken passen strukturell nicht in dieses Modell. Wer also das Ende der girocard fordert, fordert implizit auch das Ende eines ganzen Ökosystems aus Netzbetreiber-Wertschöpfung, Lastschriftlogik und etablierten Geschäftsmodellen. Hier darf man mit Gegenwehr und Wettbewerb rechnen.

Darüber hinaus erfüllt die girocard eine systemische Rolle, die in vielen Zukunftsdebatten unterschätzt wird. Sie ist national kontrolliert, technisch vergleichsweise einfach, offlinefähig und politisch gewollt. In einer Zeit, in der Zahlungsverkehr zunehmend als kritische Infrastruktur betrachtet wird, sind genau diese Eigenschaften kein Nachteil, sondern ein bewusstes Sicherheitsmerkmal. Die girocard ist nicht dafür gebaut, das beste Nutzererlebnis zu liefern, sondern dafür, auch dann noch zu funktionieren, wenn komplexe Echtzeitsysteme an ihre Grenzen stoßen.

Aus OSTHAVEN-Sicht ist daher klar, dass die girocard perspektivisch Marktanteile verlieren und im Alltag an Sichtbarkeit einbüßen wird. Sie wird jedoch nicht verschwinden. Solange Resilienz, nationale Kontrolle, etablierte Netzökonomien und kosteneffiziente SEPA-basierte Verfahren als relevante Ziele gelten, bleibt die girocard Teil des Zahlungsverkehrs. Nicht als auf Ewigkeit dominantes Alltagsprodukt, aber als infrastrukturelle Rückversicherung.

Warum Integration zwischen wero und girocard alles andere als trivial ist

Die Idee, wero könne die girocard einfach integrieren oder in sich aufnehmen, klingt elegant. In der Realität ist sie hochkomplex. Abseits von Sonderlösungen wie zum Beispiel rund um Apple Pay bei den Sparkassen ist die girocard heute faktisch nicht Wallet-fähig. Es existiert keine standardisierte Möglichkeit, girocard-Zahlungen nahtlos in ein A2A- oder Wallet-System einzubetten.

Eine echte Integration würde tiefgreifende technische Veränderungen erfordern. Autorisierung, Sicherheitslogik, Offline-Fähigkeit, Haftungsmodelle und Routing müssten neu gedacht werden. Netzbetreiber spielen dabei eine zentrale Rolle, da sie Terminalsoftware, Akzeptanzlogik und Zertifizierung kontrollieren. Ohne ihre aktive Mitwirkung ist jede Integration illusorisch. Und selbst mit ihrer Beteiligung stellt sich die Frage, ob eine solche Integration die girocard nicht genau jener Einfachheit beraubt, die sie heute systemisch wertvoll macht.

Apple Pay ist hier keine Blaupause. Es handelt sich um eine isolierte Sonderintegration in ein geschlossenes Ökosystem mit proprietären Schnittstellen. Ein offenes, europäisches System wie wero kann diesen Weg weder technisch noch governance-seitig einfach kopieren.

Drei realistische Entwicklungspfade statt einfacher Parolen

Wenn man die Realität nüchtern betrachtet, zeichnen sich drei mögliche Entwicklungspfade ab. Der erste ist die funktionale Substitution im Alltag. Wero wächst im POS- und E-Commerce-Umfeld, während girocard parallel weiterbetrieben wird. Technisch ist das der einfachste Weg, organisatorisch jedoch teuer, weil Parallelstrukturen bestehen bleiben.

Der zweite Pfad ist eine partielle Integration, bei der wero als Frontend fungiert und in bestimmten Konstellationen auf girocard-Logik zurückgreift. Dieses Szenario ist technisch und haftungsseitig extrem anspruchsvoll und würde grundlegende Anpassungen an Protokollen, Terminals und Governance erfordern. Vereinfacht gesagt würde die girocard eine Funding Source für das wero-Wallet werden.

Der dritte Pfad ist eine langfristige strukturelle Überführung der girocard in eine wero-konforme Logik bzw. eine Angleichung an diese. Dieses Szenario ist theoretisch denkbar, aber politisch sensibel und zeitlich weit entfernt. Es ist eher eine Frage des nächsten Jahrzehnts als der nächsten Produktgeneration.

Keines dieser Szenarien ist trivial. Alle erfordern Zeit, Koordination und die Bereitschaft, mit Übergangszuständen zu leben.

Die internationale Konkurrenz schläft nicht

Während intern über wero und girocard diskutiert wird, haben internationale Akteure Fakten geschaffen. Visa Debit und Debit Mastercard sind im deutschen Handel durch starkes Wachstum auf der Issuing Seite zunehmend weit verbreitet. Sei es, weil diese Brands als Co-Badge auf der girocard integriert sind oder die Privatbanken die girocard in den letzten Jahren als Standard-Debitkarte aus ihren Kontomodellen entfernt haben. PayPal dominiert den E-Commerce mit enormen Netzwerkeffekten und tief verankertem Nutzerverhalten.

Diese Systeme sind bequem, effizient und technisch ausgereift. Gleichzeitig verlagern sie Governance, Preisgestaltung und strategische Entscheidungen außerhalb Europas. Genau hier liegt eine oft unterschätzte Dimension der Debatte. Wero und der digitale Euro sind auch als Antworten auf diese Abhängigkeit zu verstehen. Nicht als protektionistische Projekte, sondern als Versuch, europäische Handlungsfähigkeit im Zahlungsverkehr zu erhalten. Wie unangenehm es werden kann, wenn man von amerikanischen Diensten abhängig ist, muss aktuell der Richter Nicolas Guillou vom Internationalen Strafgerichtshof erfahren. Da die US-Regierung nicht mit der Autorisierung des Haftbefehls gegen den israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu einverstanden war, sanktionierte sie ihn kurzerhand persönlich und schnitt ihm damit sämtlichen Zugang zu Kreditkarten, Wallets und anderen Accounts von US-amerikanischen Anbietern ab.

Regulierung, Haftung und Kosten verändern die Spielregeln

Mit dem digitalen Euro, mit DORA, mit der PSR/PSD3, mit der kommenden Novellierung der Geldwäscherichtlinie und mit steigenden Anforderungen an Resilienz verschiebt und intensiviert sich die Verantwortung im Zahlungsverkehr deutlich. Netzbetreiber, Acquirer und PSPs tragen künftig (noch) mehr Verantwortung für Haftung, Stabilität, Sicherheit und Betrieb. Zahlungsverkehr wird immer weniger ein reines Transaktionsgeschäft und stärker ein reguliertes Infrastrukturthema. Zahlungsverkehr ist und wird immer stärker zur kritischen Infrastruktur unserer Gesellschaft und der Wirtschaft.

Gleichzeitig steigt der Kostendruck. A2A-Zahlungen und neue Wallets erhöhen die Erwartungshaltung der Händler. Wertschöpfung entsteht zunehmend durch Orchestrierung, Übergangsmanagement und die Fähigkeit, Komplexität zu reduzieren.

Wie sich die Welt in fünf bis zehn Jahren realistisch sortieren dürfte

Aus OSTHAVEN-Sicht zeichnet sich ein nüchternes, aber stabiles Zielbild ab. Die zukünftige Ordnung des Zahlungsverkehrs wird sich nicht entlang eines einzelnen dominanten Verfahrens herausbilden, sondern als funktionale Ko-Existenz mehrerer Systeme auf gemeinsamen infrastrukturellen Grundlagen. Wero wird im Alltag wachsen und dort Volumen übernehmen, wo Omnichannel-Fähigkeit zählt.

Der digitale Euro wird als stabiler Infrastruktur-Layer im Hintergrund wirken und gleichzeitig als öffentliches, digitales Zahlungsmittel im Alltag verfügbar sein. Seine primäre Rolle bleibt ordnungspolitisch. Er wird weniger durch Nutzererlebnis überzeugen als durch Verlässlichkeit, Neutralität und staatliche Garantie. Internationale Schemes bleiben relevant für internationale, kreditbasierte und prozessorientierte Use Cases. Die girocard wird weiter existieren, aber primär als systemische Rückversicherung und als Träger spezifischer Netz- und Lastschriftlogiken.

Der entscheidende Erfolgsfaktor wird nicht die Wahl eines einzelnen Systems sein, sondern die Fähigkeit, Übergänge intelligent zu gestalten. Händler wollen keine Grundsatzdebatten. Sie wollen stabile Prozesse, kalkulierbare Kosten und einfache Integration.

Fazit aus OSTHAVEN-Sicht

Die plakative Forderung nach dem Ende der girocard oder die einfache Gleichung wero gleich Ersatz greift zu kurz. Sie ist ein Beispiel dafür, wie schnell im Zahlungsverkehr einfache Lösungen propagiert werden, bevor das Problem wirklich verstanden ist.

Der Zahlungsverkehr der Zukunft entsteht nicht durch einen großen Schnitt, sondern durch eine kontrollierte Neusortierung. In dieser Neusortierung kommt dem digitalen Euro eine besondere Rolle zu. Er ist weder klassisches Zahlverfahren noch reines Hintergrundsystem, sondern die Verbindung zwischen Geldordnung und digitaler Nutzung. Gerade diese Doppelrolle macht ihn konzeptionell anspruchsvoll, aber strategisch relevant. Wer ihn ausschließlich als Infrastruktur oder vorschnell als neue Zahlart liest, greift zu kurz. Wer diese Komplexität akzeptiert und beherrscht, wird gewinnen. Wer sie wegdiskutiert, wird überrascht werden.

Wer den Wald sehen will, muss aufhören, nur einzelne Bäume zu zählen.